Das Glücksprogramm in Schulen

Die charakteristische Situation in herkömmlichen Schulen aktiviert aus der Sicht der Evolutions- und Gehirnforschung den Kampf-, Flucht- und Erstarrungs-Modus.

Lernen ist aus der Perspektive der Evolutions- und Gehirnforschung umso leichter, wenn die Beteiligten neurologisch gesehen im Sicherheits-Modus sind.

Dafür braucht es ein gezieltes Ansprechen unseres Kontakt-Nervensystems, braucht es Räume für vertrauensbasiertes, ganzheitliches, kreatives, spielerisches und selbstbestimmtes Lernen!

Charakteristika des Lernens in herkömmlichen Schulen

In den meisten konventionellen Schulen sitzen ca. 20-30 SchülerInnen für jeweils 45 Minuten vor einer Lehrkraft. Die Sitzanordnung der SchülerInnen ist oft so, dass im Rücken, außerhalb der Einsicht, andere SchülerInnen sitzen. Das ist aus der Sicht unserer evolutionären Programmierung ein No-Go! Es wird mental-kognitives Wissen vermittelt, und es wird dieses Wissen mental-kognitiv rezipiert und verarbeitet. Die Interaktionen stehen unter der Leistungsoptik: für mental-kognitive persönliche Beiträge werden Zensuren vergeben, es herrscht ein permanenter Leistungsvergleich von Besser-Schlechter-Sein. Das Selbstwertempfinden der Beteiligten erfährt eine stake Reduzierung auf kognitiv-mentale Dimensionen. Beziehungs-, Kontakt-, musische, gestalterische oder sonstige kreative Fertigkeiten werden unterrepräsentiert angesprochen. Spielerische Räume, in denen ein ganzkörperlicher Ausdruck gewünscht ist, gibt es so gut wie nicht.

Zensurdruck, Leistungsdruck erzeugen Konkurrenzdruck und damit Emotionen von Über- und Unterlegensein, also Wut, Ärger, Angst, Scham, Ohnmacht. Das ist nur logisch, denn: All dies aktiviert auf eine zumindest subtile Weise die evolutionären Programme von Kampf, Flucht und Erstarrung. Die hormonellen Wirkungen sind erhöhte Nivieaus von Stresshormonen. Die physiologischen und muskulären Auswirkungen sind:

  1. Aktivierung der für Kampf und Flucht vorgesehenen Muskelgruppen (Beine, Arme, Hände, Kiefer). Da diese aber im Zwang, still sitzen zu müssen, keine adäquate Ausdrucksform finden können, steigert sich der körperlich-emotionale Stress.
  2. Die Versorgung der Baucheingeweide mit Blut und Nervenimpulsen wird reduziert, weil evolutionär gesehen eine beschäftigte Verdauung im Kampf-, Flucht- oder Erstarrungs-Modus hinderlich fürs Überleben ist. Bekannte Symptome von vielen SchülerInnen sind Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Übelheit.

Die Extreme und nicht zu übersehenden Symptome dieses Gesamtsystems sind aus meiner Sicht Gewalt grundsätzlich und Schul-Attentate im besonderen.

Lösungen brauchen die Anerkennung unserer evolutionären und neurologischen Ausstattung

Mittel- und Langfristig ist ein Lernen unter der Aktivierung vom Kampf-, Flucht- und Erstarrungs-Modus nicht erfolgreich.

Wir brauchen für hohen Lernerfolg und hohe Leistungsfähigkeit die Chance, dass sich unser neurologischer Sicherheits-Modus aktivieren kann! Das geht nur in Räumen von Vertrauen, in sicheren Kontakten und sicheren Beziehungen. Jede Art von fremdbestimmtem Lernen wird von unserer Millionen Jahre alten neurologischen Grundausstattung als Angriff wahr genommen. Wir schalten in unserem Autonomen Nervensystem auf Kampf, Flucht oder Erstarrung. Das Autonome Nervensystem verwaltet die Lebensgrundfunktionen wie Herzschlag, Hormonausschüttung, Atmung, Verdauung, etc. aus sich selbst heraus, also autonom. Es verwaltet sie je nachdem, ob wir eine Situation für sicher, gefährlich oder gar lebensbedrohlich einschätzen. Emotional entsteht bei fremdbestimmten Lernen Unlust, Äger und Wut. Auf der geistigen und sozialen Ebene kommt es zu einem bewussten oder zumindest unbewussten Widerstand

Diplom-Psychologe, Coach, Gesundheits-Trainer, Dipl.-Ernährungs- & Gesundheitstherapeut

Michael Pilliger

Tel.: 0173/77 464 90

 

Profis mit denen ich herzlich verbunden bin und die ich empfehle:

 

Anja Harmes: Feng Shui - Geomantie - Geistiges Heilen