Folgekosten: zur Schizophrenie des Erfolgs

Mitarbeiter sind erstaunlich wenig emotional mit ihrer Arbeit verbunden, die Folgen von Stress und Burnout kosten die Krankenkassen und die Unternehmen in Deutschland ca. 50 Milliarden Euro pro Jahr. Und nur ein Viertel aller Führungskräfte wird akzeptiert.

Würden Sie diese Realitäten als Kennzeichen von ganzheitlich-integriertem Erfolg ansehen?

Oder sind es eher Symptome eines gespaltenen Erfolgskonzeptes?

84% sind wenig bis negativ engagiert

Das Gallup-Institut untersucht seit 13 Jahren die emotionale Verbundenheit, die Mitarbeiter in Deutschland zu ihrer Arbeit empfinden.

Danach sind in der 2013er-Studie 67% der Mitarbeiter wenig engangiert und 17% sind "aktiv unengagiert". Das drückt sich konkret z. B. in unerwünschtem Verhalten aus, was zu Lasten des wirtschaftlichen Gesamtergebnisses geht.

Das Gallup-Institut schätzt die jährlichen Folgekosten von Fehltagen, Fluktuationen und suboptimaler Produktivität auf 110 Milliarden Euro. (Siehe detaillierte Informationen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/gallup-studie-fehlende-motivation-kostet-firmen-milliarden/7888974.html

Folgekosten von Stress und Burnout

Stress und Burnout im Job würden Arbeitgeber und Krankenkassen ca. 50 Milliarden Euro Folgekosten pro Jahr belasten - so das bekannte Manager Magazin (nähere Informationen: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-788851.html).

 

Das wirkt als Zahl beeindruckend. Viel beeindruckender und vor allem berührender ist und war für mich, konkret Menschen zu begleiten, die sich im Burnout befanden bzw. befinden!

 

Auf dem Hintergrund der Neurologie, Hormonologie und Physiologie des Menschen wundert es mich nicht, dass immer mehr Frauen und Männer in ihrer Arbeit überfordert sind. Denn die Job-Rahmenvorgaben und die inneren Einstellungen kombinieren sich zu einer selbstzerstörerischen Dynamik.

 

Selbstzerstörerisch insofern, weil die biologische Stress-Antwort als Kompetenz nur für kurze Zeit sinnvoll und lebenserhaltend ist. Mit dem Kampf-, Flucht- und Erstarrungs-Programm reagieren zu können, kann innerhalb von Sekunden, Minuten, Stunden, vielleicht auch Tagen lebensrettend sein. Die Flucht vor dem Säbelzahntieger war während der Evolution in Minuten entschieden. Je länger unser Organismus in diesen Extremzuständen bleibt, umso schädlicher.

 

Aufgrund meiner klinischen Erfahrung mit Führungskräften und Mitarbeitern   scheinen die meisten bisherigen Wirtschaftsunternehmen die anthropologischen, neurologischen und physiologischen Grundtatsachen des Menschen nicht anerkennen zu wollen. Die industrielle Revolution und ihre daraus entwickelte Verwendung des Menschen ist ca. 250 Jahre alt. Die evolutionär-genetisch verankerte Programmierung des Menschen ist mindestens 7 Millionen Jahre alt (Datierung erster prähominider Funde). Je mehr wir unsere nervlich-evlutionäre Grundausstattung verstehen und Arbeitsbedingungen danach ausrichten, umso weniger Stress und Burnout.

 

Die auf dieser Unterseite zusammen gestellten Hintergünde laden zu einem Umdenken ein. Sie begründen auf einer biologischen und neurologischen Ebene, dass Entspannung, Wohlbefinden, Kraft, Freude und Glück im Job möglich sind. Und es schenkt die Erfahrung, dass sich Entspannung, Wohlbefinden, Kraft, Freude und Glück so unverwechselbar angenehmer anfühlen.

 

Insofern geht es hier darum, plausibel zu machen, dass für Wirtschaftsunternehmen gleichzeitig möglich ist: engagierte MitarbeiterInnen ohne Angst- und Druck-Kontrolle, selbstmotiviertes Job-Handeln, MitarbeiterInnen-Bindung, entspanntes und freudvolles Führen, entspannte und hohe Gesamtleistung, Kreativität, Innovationskraft am Markt, Erfolg des Unternehmens.

 

 

 

Diplom-Psychologe, Coach, Gesundheits-Trainer, Dipl.-Ernährungs- & Gesundheitstherapeut

Michael Pilliger

Tel.: 0173/77 464 90

 

Profis mit denen ich herzlich verbunden bin und die ich empfehle:

 

Anja Harmes: Feng Shui - Geomantie - Geistiges Heilen